In Deutschland trägt der Gebäudesektor erheblich zum Endenergieverbrauch und zur Umweltbelastung durch CO2-Emissionen bei.
Eigentümer von Wohn- und Gewerbeimmobilien können von Förderungen profitieren, die bis zu 70% der Sanierungskosten abdecken, wodurch sich nicht nur der Energieverbrauch, sondern auch die Umweltbelastung deutlich reduzieren lässt.
Eine verbesserte Gebäude-Energieeffizienz durch innovative Dämmtechniken, moderne Fenster, effiziente Heizungsanlagen oder Solarlösungen trägt zu geringeren Betriebskosten bei und führt zu einer hohen Wohn- und Arbeitsqualität.
Damit Ihre Sanierung von Anfang an reibungslos verläuft, ermitteln wir den energetischen Sanierungsbedarf Ihrer Immobilie, berechnen das CO2-Einsparpotenzial und kalkulieren das Kosten-Nutzen-Verhältnis mithilfe staatlicher Förderprogramme.
Mit dem Einbau einer neuen und hocheffizienten Heizungsanlage auf Basis von regenerativen Energien können Sie erheblich zur Reduzierung Ihrer CO2-Emissionen beitragen. Durchschnittlich lassen sich jährlich 3 Tonnen CO2 einsparen. Sie steigert den Immobilienwert und wird staatlich gefördert.
Einfach verglaste Fenster sind oft eine erhebliche Wärmebrücke. Durch den Einbau moderner Wärmeschutzverglasung kann der Wärmeverlust um etwa 50% reduziert werden. Ebenso sorgen wärmedämmende Türen für länger anhaltende Wärme in Ihren Räumen, was die Heizkosten signifikant senkt. Ihr zusätzlicher Vorteil: Neue Fenster und Türen erhöhen auch den Einbruchschutz.
Es gibt zahlreiche Arten von Dämmungen – Sie können zum Beispiel bei einer Dämmung von Dach, Fassade, Kellerdecke oder Boden dank BAFA-Förderung bis zu 20 % der Investitionskosten sparen. Jede Dämmungsmaßnahme der Gebäudehülle erhöht auch den sommerlichen Wärmeschutz.
Die Installation einer hocheffizienten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung verbessert nicht nur Energieeffizienz und Lufthygiene, sondern auch den Wohnkomfort. Bis zu 90% der Wärmeenergie aus der Abluft können zurückgewonnen werden, wodurch der Heizbedarf signifikant reduziert wird.

Zur Sicherstellung des gesetzlich geforderten Mindestwärmeschutzes werden im Rahmen des Bauantrags Wärmeschutznachweise gefordert.
Wir erstellen die erforderlichen Nachweise für Neu- und Umbauten wie auch Modernisierungen und sorgen dafür, dass die energetischen Anforderungen von Anfang an richtig in die Planung eingebunden werden. So vermeiden Sie spätere Anpassungen, unnötige Rückfragen und Verzögerungen im Genehmigungsverfahren.

Wenn Wohnräume sich im Sommer stark aufheizen, wird der Wohnkomfort spürbar beeinträchtigt. Durch Maßnahmen des sommerlichen Wärmeschutzes, kann eine Überhitzung von Innenräumen wirksam gemindert werden.
Während der winterliche Wärmeschutz dazu dient, Wärmeverluste aus dem Gebäude zu minimieren, soll die Hitze im Sommer gar nicht erst in das Gebäude gelangen. Am besten gelingt das mit aufeinander abgestimmten baulichen Maßnahmen – vorrangig ohne die Nutzung einer energieintensiven Klimatisierung.
Beim Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes analysieren wir Ihr Gebäude individuell und zeigen, welche Maßnahmen wirklich sinnvoll sind, damit Ihr Zuhause auch bei steigenden Temperaturen komfortabel und energieeffizient bleibt.
Im Rahmen von Effizienzhaussanierungen ist der Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes eine notwendige Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Fördermitteln.

Luftdichtes Bauen ist heute ein wesentliches Grundprinzip für energieeffiziente, komfortable und bauphysikalisch sichere Gebäude. Eine fachgerecht geplante und ausgeführte Luftdichtheit trägt entscheidend dazu bei, Bauschäden, Feuchteeinträge und unnötige Wärmeverluste zu vermeiden und verbessert gleichzeitig Wohnkomfort und Energieeffizienz Ihres Gebäudes. Die luftdichte Ausführung ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor. Sie sollte frühzeitig geplant, koordiniert, überwacht und dokumentiert werden.
Bei der Sanierung ist eine verbesserte Luftdichtheit maßgeblich für das Erreichen eines Effizienzhausstandards und damit für die Erfüllung entsprechender Fördervoraussetzungen.
Als vorbereitende Maßnahme erstellen wir Luftdichtheitskonzepte, in denen die Lage der luftdichten Ebene definiert, kritische Anschlüsse und Durchdringungen identifiziert sowie fachgerechte und praxisnahe Lösungsmöglichkeiten dargestellt werden. So wissen alle Beteiligten, wo besonderes Augenmerk gefragt ist. Das reduziert Schnittstellenprobleme, vermeidet Ausführungsfehler und schafft eine verlässliche Grundlage für eine fachgerechte Umsetzung.

Mit der Sanierung der Außenbauteile verbessert sich die Luftdichtheit der Gebäudehülle immer weiter – der stetige Luftaustausch über Undichtigkeiten wird minimiert. Das verbessert die Energieeffizienz und die Behaglichkeit im Gebäude, wirkt sich aber auch auf den baulichen Feuchteschutz aus.
Daher wird die Bewertung des Luftwechsels insbesondere bei Sanierungsmaßnahmen an Fenstern und Dachflächen im Rahmen eines Lüftungskonzeptes nach DIN 1946-6 gesetzlich gefordert. Hierbei wird geprüft, ob durch die baulichen Veränderungen lüftungstechnische Maßnahmen notwendig werden, um den erforderlichen Luftaustausch dauerhaft zu gewährleisten und damit Schimmelbildung und andere Bauschäden zu vermeiden.
Wir erstellen Lüftungskonzepte nach DIN 1946-6 und zeigen auf, ob Handlungsbedarf besteht und welche Lösungen sinnvoll in die geplante Sanierung integriert werden können.

Beim Bau kommt es auf die Details an. Wärmebrücken stellen solche Details dar, die immer wieder zu hohen Wärmeverlusten, Zugluft oder Schäden am Gebäude führen. Durch die Berechnung dieser Wärmebrücken und die Erstellung ausgereifter Konzepte kann nicht nur die Energieeffizienz des Gebäudes verbessert und die Behaglichkeit gesteigert werden, auch das Risiko für Schimmelbildung wird minimiert.
Die Wärmebrückenberechnung sorgt bei der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden für mehr Kosteneffizienz. Durch den Nachweis der Wärmebrücken kann auf den Ansatz hoher Pauschalwerte in der Berechnung verzichtet werden. Das Resultat: Bessere Effizienzhausstufen mit höherer Förderung, Reduzierung von Dämmstärken und Minimierung von Baumängeln durch detaillierte Planung.
Die energetische Sanierung umfasst alle baulichen und anlagentechnischen Komponenten eines Gebäudes: Dazu gehören Fenster, Türen, Außenwände, Dächer, Kellerwände und -decken, die Wärmeverteilung, die Heizungsanlage und die Warmwasserbereitung.
Die Kosten für eine energetische Sanierung sind abhängig von verschiedenen Faktoren – wie dem Zustand des Gebäudes oder dem Umfang der Sanierungsmaßnahmen. Zusätzlich gibt es auch noch verschiedene Förderprogramme und Zuschüsse, welche die Investitionskosten reduzieren können.
Diese Faktoren haben den größten Einfluss auf die Energieeffizienz Ihrer Immobilie:
Die Außenwände tragen mit 30 %, das Dach mit 21 % und die Fenster mit 12 % zum Gesamtwärmeverlust eines Hauses bei. Eine effiziente Wärmedämmung der Außenwände und des Dachs sind also die Schlüsselmaßnahme einer energetischen Sanierung.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Wirksamkeit dieser Maßnahmen von verschiedenen Faktoren abhängt – wie dem Zustand des Gebäudes und den individuellen Anforderungen.
Die Dauer einer energetischen Sanierung variiert je nach Umfang und Komplexität des Projekts. Kleine Maßnahmen können innerhalb weniger Wochen abgeschlossen sein, während umfangreichere Sanierungen mehrere Monate in Anspruch nehmen können.
Zusammen mit Ihnen erstellen wir einen detaillierten Zeitplan, der zu Ihren spezifischen Anforderungen passt.
In Deutschland gibt es zahlreiche Förderprogramme, die von der KfW-Bankengruppe, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie regionalen Förderbanken angeboten werden. Diese Programme können Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen umfassen, um die Kosten für energetische Sanierungen zu reduzieren.
Im Rahmen unserer Fördermittelberatung können wir Ihnen helfen, das passende Förderprogramm für Ihr Vorhaben zu identifizieren und zu beantragen.
Der Erfolg einer energetischen Sanierung lässt sich durch eine Reduktion der Energiekosten und eine Verbesserung der Energieeffizienz Ihrer Immobilie messen. Zudem können nach Abschluss der Maßnahmen Energieausweise oder spezielle Messverfahren eingesetzt werden, um den verbesserten Energieverbrauch dokumentieren und bewerten zu können.
Ja, es gibt verschiedene gesetzliche Vorschriften, die bei energetischen Sanierungen beachtet werden müssen, wie die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Gebäudeenergiegesetz (GEG).
Diese Vorschriften legen Mindeststandards für die Energieeffizienz von Gebäuden fest und müssen eingehalten werden, um entsprechende Genehmigungen und Förderungen zu erhalten.
Eine energetische Sanierung kann den Wert Ihrer Immobilie signifikant steigern. Verbesserte Energieeffizienz und reduzierte Betriebskosten machen Ihre Immobilie attraktiver für potenzielle Käufer oder Mieter und können somit zu einem höheren Marktwert führen.